Die Jugend und die Medien

Die Online-Schülerzeitung des LMG in Anrath

Die Jugend und die Medien

Uns alle beschäftigt das Thema Smartphones, denn wir können häufig gar nicht mehr ohne unsere Handys . Das ist auch keine Ausnahme mehr, denn fast alle sind von dem “Fieber” betroffen. Oftmals besitzen wir auch Tablets, Computer oder vielleicht sogar einen eigenen Fernseher. Heutzutage bieten die Medien der Jugend tolle Möglichkeiten. Sie lernen den Umgang mit ihnen, und auch für die Schule ist es von unglaublichem Vorteil, ein digitales Endgerät zu besitzen. Insbesondere in der aktuellen Corona-Krise sind alle Schüler auf solche Möglichkeiten angewiesen. Ebenfalls wird während des Präsenzunterricht gerne auf Programme wie PowerPoint oder Word zurück gegriffen. Auch im Beruf sind technische Geräte nicht mehr ersetzbar. Aber bringen diese nur positive Aspekte mit sich?

Wozu kann eine zu hoher Konsum führen?

Viele Jugendliche benutzen die digitalen Geräte nicht nur für sinnvolle Tätigkeiten, wie zum Beispiel zum Lernen, sondern auch um beispielsweise Videospiele zu “zocken”. In gewissen Maßen ist diese Tätigkeit sicherlich auch spaßig und trägt keine Konsequenzen mit sich, allerdings kann ein zu hoher Medienkonsum zu gesundheitlichen Problemen führen und im Extremfall in eine Sucht übergreifen.

Wie viel Zeit wird für die Medien im Alltag in Anspruch genommen?

Oftmals wird ein Großteil der Freizeit für die Medien in Anspruch genommen. Beim Begutachten der Bildschirmzeit werden häufig erschreckende Zeiten festgestellt, die über acht Stunden hinausreichen. Durch die Liebe zu Videospielen oder Plattformen wie YouTube und Netflix verzichten Jugendliche immer mehr auf soziale Kontakte, Sport und frische Luft. Es macht sicherlich viel Spaß zu “zocken”, aber man sollte immer darauf achten, ein gesundes Gleichgewicht zu halten.

Welche gesundheitliche und schulische Auswirkungen kann unsere Liebe zu den technischen Geräten haben?

Auch auf die schulischen Leistungen kann der Konsum Konsequenzen haben. Wie Schüler berichten, können sie sich schlechter beim Lernen konzentrieren, oder ihre Noten werden sogar schlechter. Experten berichten, dass eine zu hohe Bildschirmzeit dazu führen kann, dass man müder wird, die Sicht verschwommen wahrgenommen wird und dass häufig auch Kopfschmerzen auftreten. Wenn man sich also krank fühlt, weil man seine Freizeit falsch einteilt, ist es nicht selten, dass dies auch Auswirkungen auf Leistungen und Laune hat. Bei Vielen werden Schlaf und Schulaufgaben ebenfalls vernachlässigt. Außerdem führt das Ganze vielmals zu ungesunden Ernährungsgewohnheiten. Die Medien bringen auch noch andere Gefahren mit sich. Benutzer treffen häufig auf Dinge, die nicht zu ihrer Altersgruppe passen und werden so mit Informationen konfrontiert, mit denen sie noch nicht umgehen können.

Welche positiven Effekte bringen die Geräte mit sich?

Es ist in Ordnung, einen Teil seiner Freizeit an technischen Geräten zu verbringen, da diese auch positive Eigenschaften haben und man durch sie auch an eine Vielfalt von Wissen gelangt. Die Schüler eignen sich ein Wissen an, das später in Arbeitssituationen notwendig ist. Ebenfalls kann man beispielsweises mit den technischen Geräten umfangreichere und anschaulichere Präsentationen kreiere. Ebenfalls macht es oftmals viel mehr Spaß mit digitalen Geräten zu lernen und man kann sich über viele Themen informieren. Außerdem kann man immer nachgucken, was in der Welt los ist, der große Online-Handel läuft über diese und oftmals interagiert man ausschließlich über die Medien. Es ist aber wichtiger, als Viele zu glauben scheinen, auch anderen Tätigkeiten nachzugehen. Dennoch sind wir uns bestimmt alle einig, dass ein Leben ohne digitale Geräte nicht mehr denkbar wären. Wir können und wollen nicht ohne diese und man sollte diese auch nicht runter reden, denn sie sind fast ausschließlich von Vorteilen. Ich möchte euch nur nahelegen dies wertzuschätzen und auf euch aufzupassen.

Welche Bildschirmzeit wird empfohlen?

Es wird laut Experten empfohlen nicht länger als 2-3 Stunden am Tag vor digitalen Geräten zu verbringen.

Wie sollte ich mich verhalten? Wie soll ich mich bei einem zu hohen Konsum verhalten?

Es ist bestimmt nicht leicht, sich selber einzugestehen, dass man einen zu hohen Medienkonsum hat. Eine hervorragende Möglichkeit ist es mit Sicherheit, sich mit seinen Freunden über solche Themen zu unterhalten und vielleicht zusammen an einem gesunden Gleichgewicht zu arbeiten. Man kann auch mit seinen Eltern über seine Erfahrungen sprechen, und Experten empfehlen auch, sich selber Grenzen zu setzten und sich für die Einhaltung zu belohnen. Man darf Zeit in den Medien verbringen, und auch Spiele, wie zum Beispiel Minecraft, haben sicherlich ihre Vorteile, doch man sollte wegen ihnen nie auf wichtigere Tätigkeiten verzichten. Wir alle können und wollen nicht auf die Medien verzichten und das ist auch völlig in Ordnung. Wir sollten nur die möglichen Konsequenzen kennen und auf uns aufpassen.

Abschließende Worte: Ich persönlich brauche die Medien in meinem Alltag und kann mir ein Leben ohne diese nicht mehr vorstellen. Sie sind ein wichtiger Teil von meinem Tag und meiner Bildung. Ich habe nur in letzter Zeit immer mehr mitbekommen, dass Jugendliche Probleme entwickeln. Und ich möchte euch nur bitten, auf euch aufzupassen und die Medien auf eine richtige Art wertzuschätzen und zu verwenden.

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